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Forschung - Lehrstuhl für Hydromechanik und Hydrosystemmodellierung

Erweiterung der Wissensbasis zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei der Erschließung unkonventioneller Schiefergaslagerstätten (FracRisk)
Projektleiter:Holger Class, Rainer Helmig
Wissenschaftliche Mitarbeiter:Alexander Kissinger
Martin Beck
Dennis Gläser
Projektdauer:1.6.2015 - 31.5.2018
Finanzierung:Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation: Horizont 2020. Förderkennzeichen 640979
Projektpartner:PENN STATE - Marcellus Centre for Outreach and Research (USA), Spanish National Research Council (Spain), Bundesanstalt fur Geowissenschaften und Rohstoffe (Germany), Jung Geotherm (Germany), Environmental & Water Resources Engineering (Israel), University of Vienna (Austria), Heriot-Watt University (UK), Uppsala University (Sweden), The National Center for Scientific Research (France), The University of Gottingen (Germany), The University of Edinburgh (UK), Politecnico di Milano (Italy)
Kommentar:

Dieses Projekt gehört zum Forschungsschwerpunkt:
Modellkonzepte zur Optimierung und Risikominimierung der Untergrundnutzung im Kontext der Energieversorgung

Publikationen: Link

Zusammenfassung:

Die Ziele von FracRisk sind die Schaffung einer Wissensbasis für das Verständnis sowie die Vermeidung und die Verminderung negativer Folgen durch Erkundungen und Abbau von relevanten Schiefergasvorkommen mittels der Fracking-Technologie in ganz Europa. Des Weiteren ist auch die Entwicklung einer Entscheidungshilfe für die Risikoquantifizierung der Umweltauswirkungen dieser Technologie wichtig. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte, aber dennoch praktische Empfehlungen zur Minimierung der Umweltbelastung von Schiefergasförderung durch effektive Planung und Regulierung zu bieten, unter Berücksichtigung öffentlicher Bedenken. Das LH2 leitet das Arbeitspaket 5: Modellentwicklung und Modellierung. Die Hauptaufgaben dieses Arbeitspakets sind die Überprüfung der Leistungsfähigkeit von Simulationssoftware, wie sie in der Industrie eingesetzt wird, die Entwicklung von Modellszenarien unter Einbezug wichtiger Prozesse und Schlüsselereignisse sowie die Validierung von Modellen mit realen Daten und die Identifizierung der optimalen Datendichte für eine effiziente Reduktion der Unsicherheiten. Neben der Koordinierung des Arbeitspakets 5, wird das LH2 mit intern entwickelten, numerischen Modellierungskonzepten und Implementierungen im numerischen Simulator Dumux zum Projekt beitragen.